
Die Hans-Böckler-Stiftung bietet im Rahmen der Mitbestimmungsförderung lesenswerte Überblicke über die Eckpfeiler des Arbeits- und Gesundheitsschutzes an.
unserer Zeitschrift beschäftigt sich mit der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz
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Lothar Schröder und Hans-Jürgen Urban zu Gute Arbeit: Video als Flash- oder MP4-Film starten.
In der Krise muss jeder Arbeitsplatz verteidigt werden, aber auch die Arbeitsqualität darf nicht unter die Räder kommen. Das neue Jahrbuch Gute Arbeit 2010 liefert dazu Analysen, Daten und Debattenbeiträge und stellt unterschiedliche strategische Lösungsansätze zur Diskussion. Weitere Infos und Bestellmöglichkeiten unter www.gute-arbeit-praxis.de.

Was gehört zu guter Arbeit? Und wie lässt sie sich im Betrieb durchsetzen? Welche Instrumente und guten Praxisbeispiele gibt es? Darum geht's in diesem neuen Handbuch vom Projekt "Gute Arbeit" beim Vorstand der IG Metall. [Mehr]
Die neue Technische Regel Arbeitsstätten zu Raumtemperaturen schreibt verbindliche Obergrenzen für gesundheitlich akzeptable Raumtemperaturen fest. 26 Grad in Innenräumen sind die Norm. Wichtigste Neuerung: Wird dieser Wert bei starker Sommerhitze überschritten, müssen bestimmte, konkret benannte und abgestufte Sonnenschutzmaßnahmen getroffen werden. Die Details ergeben sich aus der Gefährdungsbeurteilung und unterliegen der Mitbestimmung der Interessenvertretungen. Die neue Regel ist eine gute Grundlage für Betriebsvereinbarungen, damit das Thema im Betrieb nicht jedes Jahr neu diskutiert werden muss. Lesen Sie unseren aktuellen Beitrag dazu hier im Volltext. Inklusive einem Interview mit Andrea Fergen, Ressortleiterin Arbeits- und Gesundheitsschutz beim IG Metall-Vorstand.
01.07.2010 Ι Wenn es im Sommer wie derzeit richtig heiß ist, kann das an manchen Arbeitsplätzen zu starken Belastungen führen. Darf die Temperatur die 26 Grad-Grenze überschreiten? Kann der Arbeitgeber Vorkehrungen treffen? Welche Maßnahmen sind zu ergreifen, damit die Hitze erträglich bleibt? Die "Tipps für den Arbeitsplatz" der IG Metall geben Antworten. [mehr]
Die psychische Gesundheit der Beschäftigten zu erhalten und zu fördern wird mehr und mehr zu einer Kernaufgabe betrieblicher Gesundheitspolitik. Aktuelle Studien belegen die Brisanz des Themas. Es geht zum einen um wirksamere Prävention. Hier ist die Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastungen das Schlüsselinstrument. Und immer öfter geht es auch um die wachsende Zahl derjenigen, die sich von dieser Non-Stop-Dauerstress-Arbeitswelt überfordert fühlen, die dem Druck nicht mehr standhalten können und Hilfe benötigen. Im Lauf des Arbeitslebens durchlebt jede/r Vierte eine schwere psychische Krise. Der Bedarf an Integration nimmt zu. Und damit auch die Verantwortung der Betriebsräte. Mehr dazu im "Thema des Monats" in der Ausgabe Juli/August.
Vorbeugen ist besser als nachsorgen. Nach diesem Grundsatz hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) jetzt ein Positionspapier zu Nanomaterialien beschlossen. Gerade weil mögliche Gesundheitsrisiken durch Nanomaterialien noch weitgehend unerforscht sind und gesetzliche Regelungen bisher fehlen, muss nach dem Prinzip der Prävention verfahren werden. Den Beitrag dazu von Marina Schröder und Horst Riesenberg-Mordeja können Sie hier auch im Volltext lesen, ebenso auch das Positionspapier der DGUV.
Nur 12% der Beschäftigten bewerten ihre Arbeitsqualität als gut, 55% finden sie mittelmäßig, 33% schlecht – dieses ernüchternde Ergebnis des DGB-Index Gute Arbeit 2009, der bisher aktuellsten Erhebung, hat kontroverse Reaktionen ausgelöst. Gute Arbeit. war schon mehrmals Plattform für Diskussionsbeiträge dazu. Im Kern geht es dabei stets um die Frage, welcher Stellenwert dem Urteil der Beschäftigten selbst über ihre Arbeitsbedingungen zuzumessen ist. In Ausgabe 5/2010 (Seite 23-26) veröffentlichten wir zuletzt ein Interview mit Sascha Stowasser und Stephan Sandrock vom Institut für angewandte Arbeitswissenschaft in Düsseldorf (IfaA). Das Institut steht den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie nahe. Stowasser und Sandrock vertreten dort die These, der DGB-Index Gute Arbeit widerspiegele zwar Stimmungen, bilde aber die objektive Lage, also die wirklichen Arbeitsbedingungen, nicht ab. In dieser Ausgabe antworten Yasmin Fahimi, Holger Kloft, Klaus Pickshaus und Hans-Joachim Schulz von Fachbeirat des DGB-Index Gute Arbeit auf Stowasser und Sandrock und erläutern, warum den Beschäftigten selbst das Definitionsrecht der Kriterien für Gute Arbeit zusteht. Die wichtigsten in Gute Arbeit erschienen Beiträge zur Debatte um den DGB-Index können hier herunter geladen werden:
Der Bedarf an rechtzeitigen und wirkungsvollen Wiedereingliederungsmaßnahmen für Menschen, die bei der Arbeit erkrankt sind oder einen Unfall hatten, nimmt zu. In einem jetzt vorgelegten Positionspapier hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung ein neues Leitbild für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben entwickelt. Mehr dazu unter "Prävention und Teilhabe" in der Ausgabe Juli/August.
Produktiv, sparsam, rund um die Uhr im Einsatz – das "Lean Office" oder "verschlankte Büro": Viele Vorgesetzte wünschen sich das oder setzen es bereits in die Tat um. Büroarbeitskräfte haben steigende Anforderungen zu erfüllen, ihr Arbeitspensum schneller, effektiver, mit weniger Personal und Ressourcen zu bewältigen. Umstrukturierungen sollen über ihre Köpfe hinweg durchgesetzt und die Mitbestimmung missachtet werden. Der "industrielle" Einsatz von Bürobeschäftigten macht vor IT-Fachkräften und leitenden Angestellten nicht halt, er hebelt Standards des Arbeits- und Gesundheitsschutzes aus. Geregelte Arbeitszeiten, Erholungspausen, eine ruhige Arbeitsatmosphäre und Schutz der Privatheit bleiben immer häufiger auf der Strecke. Eine IG Metall-Initiative geht dagegen an. Lesen Sie dazu unseren Artikel in der Ausgabe 7/8.
Eine chronische Erkrankung während ihres Berufslebens zählt vor allem für ältere Beschäftigte ab fünfzig schon fast zur Normalität. Hunderttausende ArbeitnehmerInnen sind pro Jahr langzeitkrank, viele über Monate. Jede/r vierte erlebt im Laufe seines Lebens eine schwere psychische Krise. Mit zunehmendem Durchschnittsalter der Belegschaften wächst die Zahl von Beschäftigten in langwierigen arbeitsbedingten Gesundheitskrisen. Abnehmend ist nur die Zahl der Arbeitsplätze, an denen Rücksicht auf den Gesundheitszustand der Beschäftigten genommen wird. Der Bedarf an betrieblichem Eingliederungsmanagement wächst somit ständig. Um dessen Anwendung auch in kleineren und mittleren Betrieben zu unterstützen, hat ein Kooperationsprojekt einen "Werkzeugkasten" entwickelt und bietet Qualifizierungsseminare an. Mehr dazu in der Ausgabe 7/8.
Vor einiger Zeit haben die Statistischen Ämter zwei wichtige Dokumente zum Thema Demografischer Wandel veröffentlicht. Zum einen die neue, 12. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung (kBvb) mit Trendberechnungen bis zum Jahr 2060. Zum anderen erschien kurz darauf eine Analyse der Auswirkungen der Demografie auf die Zahl der Erwerbspersonen – dies allerdings auf Basis der alten, 11. kBvb. In der Zusammenschau der beiden Berichte kann gezeigt werden, dass in der Kommunikation von solchen Ergebnissen einiges schief läuft. Im ersten Teil unseres Beitrags (Heft 5/2010, Seite 36-39) haben wir gezeigt, dass die in den Berichten präsentierte These von einem kurz- oder mittelfristig drohenden Fachkräftemangel nicht gerechtfertigt ist. In diesem Teil zeigen wir, dass die demografische Entwicklung Rentenkürzungen, auch auf dem Umweg über die Heraufsetzung des Rentenalters, nicht erforderlich macht. Den Sozialstaat belastet etwas anderes viel mehr: Die Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter an allen Erwerbspersonen hat absolut und relativ drastisch abgenommen und nimmt weiter ab. Nur sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aber generiert auch Sozialbeiträge. Diese Entwicklung macht dem Sozialstaat sehr viel mehr zu schaffen als Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung. Das ist Ergebnis einer falschen Politik, und dem muss auch politisch gegengesteuert werden. Lesen Sie dazu en Beitrag von Ernst Kistler und Falko Trischler in der Ausgabe 7/8.
Die Ausgabe 7-8/2010 bietet weitere Beiträge zu aktuellen Themen wie
Die Ausgabe 7/2010 enthält außerdem wieder zahlreiche Kurzmeldungen Hinweise auf Seminare, Kongresse und Veranstaltungen, die sie hier auch online lesen können.